Wonach ich mich immer sehne, das sind
Geschichten, die uns wieder an das Wunder glauben lassen,
Geschichten, die uns wiegen und trösten,
Geschichten, die unseren Mut stärken,
Geschichten, die uns Schönheit erleben lassen und uns dazu einladen, dem Klang der Stille zu lauschen.

Oder anders gesagt:

Wonach ich mich immer sehne, das sind
Geschichten, die uns in silbrigem Mondschein
durch dunkle Wälder gehen lassen,

Geschichten, in denen sich Tore öffnen,
wo vorher nur Mauern zu sehen waren,

Geschichten, durch die sich schimmernde Flüsse ziehen,
Geschichten, in denen ein Rascheln im Unterholz,
der Ruf des Käuzchens und das Lied der Nachtigall zu hören ist,

Geschichten, in denen Wunderblumen aufblühen
und ihren Duft bis in unseren Schlaf hinein wehen lassen,

Geschichten, in denen Drachen ihre langen, gebogenen Krallen zeigen, Feuer spucken, brüllen und fauchen,
und Geschichten, in denen ein Wesen auftaucht, das den Drachen zuhört und lernt, ihre Sprache zu verstehen.